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documenta 14 in Kassel eröffnet

Adam Szymczyk hat am 10. Juni 2017 in Kassel die documenta 14 eröffnet. Seit dem 12. Juni 2017 – 48 Stunden nach Eröffnung der documenta, steht documentb.de im Netz. Mit Gedanken und Ansichten zur documenta – ohne Bewertung. Mit Beiträgen, die beim Dokumentieren von Gedanken entstehen. Diese Seite ist nicht offziell und nicht autorisiert. Lesen Sie, was das heißt: nicht autorisiert.

Ist das Kunst? – Ja, schon wieder diese Frage

Kunst kann überall entstehen – ungeplant, ungefragt, laut, leise, unpünktlich. Lebenskunst ist ebenfalls Kunst. Der kreative Umgang mit den Brachflächen des Alltags, mit bislang ungenutzten Potentialen, kann Kunst sein. Protestkunst kann bunt sein. Nur eines sollte Kunst nicht sein: um des reinen Effekts und Selbstzwecks willen installiert, mühsam, unflexibel und überinterpretiert. Marcel Reich-Ranicki hat auf die Frage, was ein gutes Buch sei, sinngemäß geantwortet: ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Ähnlich verhält es sich mit der Kunst.

Kunstwerke berühren den Menschen, lassen ihn etwas erkennen, ohne ihn zu belehren, inspirieren zum Weiterdenken, ohne anzustacheln, verbinden, ohne sich anzubiedern, erschüttern, ohne zu schockieren. Kunstwerke sind ohne Begrenzung von Raum und Zeit oder entstehen gerade durch die Definition der Nichtzugehörigkeit zu einer Gattung, einer Art.

Insofern ist es für jeden freien Autor interessant, über das Projekt documenta 14 nachzudenken, Links aufzubauen und Anlässe für Kommentare zur Ausstellung in Kassel zu schaffen, aber auch für Projekte, die außerhalb von Kassel zu sehen sind, zwischen Athen und Kassel und jenseits von Europa und dieser Milchstraße, soweit dort Künstler aktiv sind.

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